Kennenlerntage 1Ec Graner-Sachweh
Kaum kennengelernt, war die neu begründete Klasse 1Ec auf einmal bereits unterwegs, um sich besser, äh, kennenzulernen. Also machten sich 22 Jugendliche und 2 Lehrpersonen am Donnerstagmorgen vor dem POZ bereit und liefen los in Richtung Illighausen. Unterwegs trafen wir auf einen Apfelbauer, der uns spontan dankenswerterweise einige Äpfel spendierte. Frisch gestärkt, liefen wir via Birwinken weiter in Richtung Lochmühli-Weiher. Das war insgesamt gar nicht mal so unanstrengend, am Ende des Tages standen immerhin 30’417 Schritte als Tagesleistung auf der Uhr. Die Jungmannschaft hat aber im Grossen und Ganzen sehr ordentlich durchgehalten, nur den Lehrpersonen war die Anstrengung irgendwann spürbar anzumerken.
Die Quelle der niemals enden wollenden Energie wurde dann am Ziel des Tages, auf dem Hof Tschannen, direkt weiter demonstriert, indem herumgetollt, herumgetobt und herumkennengelernt wurde. Der Hof Tschannen eignet sich hierfür tatsächlich sehr gut, weil viel Platz und diverse Offline-Unterhaltungsmöglichkeiten bestehen. So wurden die ersten Fussball-Skills ausgetauscht, Tiere gefüttert, und die gemeinsame Zeit genossen. Selbiges wurde beim gemeinsamen Spaghetti-Znacht und der anschliessenden intensiven Werwölfle-Runde weitergeführt.
Die Nacht verlief erstaunlich ruhig.
Das Wetter am Freitag spielte nicht so recht mit. Weil die beiden Junglehrpersonen das aber schon ein bisschen geahnt hatten, war der Plan bereits umgestellt worden: Ziel war das neu renovierte Egelsee-Hallenbad in Kreuzlingen. Nachdem wir frohen Mutes gestartet waren, kehrte bei Herrn Sachweh und Frau Graner die Realisation ein, dass man für das Schwimmen im Hallenbad nicht bereits im Voraus nass sein muss, weshalb wir nach einem langen Marsch von exakt 800 Metern dann spontan den Bus genommen haben.
Das Bad selber ist wirklich schön, also durchaus empfehlenswert schön. Die Schüler:innen haben für ihr anständiges Benehmen sogar vom Bademeister ein Lob ausgesprochen bekommen. Müde, erschöpft, aber zufrieden haben wir uns nach einer ausgiebigen Baderei wieder auf den Weg in Richtung Weinfelden gemacht. Aus Sicht der Lehrpersonen waren es zwei anstrengende, aber schöne Tage mit der neuen Klasse. Wir wissen jetzt deutlich besser, mit wem wir in den kommenden Jahren zusammenarbeiten dürfen – und freuen uns darauf.
